Decarbonization

Innovative Lösungen auf dem Weg der Dekarbonisierung

Die Dekarbonisierung erfordert eine umfangreiche Transformation, die Auswirkungen auf die meisten Bereiche wirtschaftlicher Aktivität hat. Die erforderliche Reduktion der Treibhausgasemissionen kann nur gelingen, wenn statt fossiler Brennstoffe erneuerbare Energien eingesetzt und emissionsintensive Produktionsverfahren von klimafreundlichen Technologien abgelöst werden können. Um die Transformation zu bewältigen, bedarf es deshalb nicht nur einer Neuausrichtung der regulatorischen Rahmenbedingungen, sondern auch erheblicher finanzieller Mittel, die sowohl Investitionen als auch die betriebswirtschaftliche Rentabilität klimafreundlicher Geschäftsmodelle ermöglichen.

Decarbonization

In der Industrie können die erheblichen Prozessemissionen häufig nur durch einen Wechsel der Produktionstechnologie vermieden werden. Bei der Dekarbonisierung stellt sich also immer die große Frage, was an Energien an welchem Ort auf der Welt zur Verfügung steht. Darauf gibt es keine einheitliche Antwort. Zunächst einmal gilt der Grundsatz: Energie, die nicht benötigt wird, muss nicht ersetzt werden. Weitergetragen wird das Thema mit dem Fokus auf „Grünen Strom und Grünen Wasserstoff. Für ABP Induction steht fest, dass grüner Strom nur direkt dort zum Einsatz kommt, wo man ihn auch für den direkten Einsatz braucht. Er sollte nicht dafür eingesetzt werden, grünen Wasserstoff zu erzeugen, der dann wiederum dort eingesetzt wird, wo man auch direkt mit grünem Strom arbeiten kann. Das trifft zum Beispiel für die Elektrifizierung des PKW-Verkehrs zu; Wasserstoff ist da eher für lange Distanzen anderer Transportmittel mit großen Lasten denkbar, vornehmlich sicher auch im Güterverkehr.



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Dieser Run auf den Wasserstoff spricht aber auch dafür, dass man sich darauf fokussiert, in Prozessen alles zu elektrifizieren, was sich elektrifizieren lässt, anstatt große Offshore Windparks zu bauen, um dann diesen Strom zu nutzen, Wasserstoff zu produzieren für die Stahlindustrie. Das heißt konkret für die metallurgische Industrie, dass alles das, was mit Gas befeuert wird, durch Strom ersetzt werden müsste. Über die Hälfte des Gasverbrauchs in der Stahlherstellung wird dazu verwendet, Metall wieder zu erwärmen für Walzprozesse in jeglicher Art. Braucht man wirklich Gas und Wasserstoff in allen Prozessen oder kann man hier nicht Gas ersetzen, zum Beispiel durch Induktion? Hier sieht ABP Induction ein großes Wachstumspotenzial im metallverarbeitenden Bereich – und bietet dafür Lösungen: Weltweit besteht ein großer Bedarf an energieeffizienten Maschinen und Anlagen, gerade in Märkten mit besonders hohen deutschen Weltmarktanteilen und komparativen Vorteilen. Hier ist die Ausgangsposition eine andere als bei Gütern zur Gewinnung erneuerbarer Energien, bei denen eine rentable Produktion erst entstehen musste.

Viele, gerade energieintensive Branchen müssen allerdings aufgrund der Klimaschutzanforderungen erhebliche Transformationsleistungen erbringen, um vergleichbare Vorteile zu erhalten oder neu zu entwickeln. Auch das Institut der deutschen Wirtschaft sagt in seiner Studie: Damit Standorte attraktiv bleiben, müssen die politischen Rahmenbedingungen innovations- und investitionsfreundlich ausgestaltet werden.