Deglobalization

Neue Strategien für Produktion, Service und Support

Die Herausforderungen der Corona-Pandemie mit allen Restriktionen, aber auch die mitunter tiefgreifenden Veränderungen auf dem Weltmarkt sind offensichtlich. Für ein zunehmendes Decoupling, also für ein Auseinanderfallen der Weltwirtschaft in Wirtschaftsblöcke, gibt es immer mehr Anzeichen. Mittelfristig droht ein auf den Export fokussiertes Wirtschaftsmodell durch Protektionismus und Abkoppelungstendenzen noch mehr unter Druck zu geraten, warnt das Institut für deutsche Wirtschaft. Denn so entstehen große Anreize für Unternehmen, Exportmärkte zunehmend durch Produktion vor Ort zu bedienen. Hinzu kommt der steigende Konkurrenzdruck durch aufstrebende Wirtschaftsmächte, sei es durch technologisches Aufholen oder durch staatliche Subventionen.

Deglobalization

Die Sicherung von Lieferketten und die Produktion im Inland werden künftig eine größere Rolle spielen. Handlungsoptionen für die Unternehmen sind unter anderem der gesonderte Aufbau von Forschungs- und Produktionskapazitäten je Wirtschaftsregion (Nearshoring), die Verlagerung von Geschäftseinheiten in andere Wirtschaftsregionen oder die Fokussierung von Produktion, Zulieferung oder Absatz auf den europäischen Heimatmarkt (Regionalisierung). Einen wichtigen Beitrag kann eine deutlich aktivere Industriepolitik leisten, zum Beispiel um strategische Produktion in Wirtschafsräumen wie der EU zu halten oder aufzubauen. Ebenfalls eine wichtige Rolle dürfte sie für die Entwicklung von Technologien in der sozial-ökologischen Transformation spielen. Es geht um die Bereitstellung von Infrastruktur, strategische öffentliche Beschaffungen und Regulierungen, Staatsbeteiligungen bei riskanten Großinvestitionen und Eingriffe bei ausländischen Übernahmen von Schlüsselunternehmen. Beispiele aus der Vergangenheit sind der staatliche Aufbau der Stahlindustrie in Südkorea oder das Silicon Valley in den USA.

Reduziert auf die tägliche Produktionspraxis lässt sich sagen: Service- und Support-Verfügbarkeiten rund um die Uhr nach dem Follow-the-Sun-Prinzip sind für international tätige Unternehmen heute Pflicht. Wartung und Instandhaltung sind dabei das eine, die sichere Inbetriebnahme und das Hochfahren von Systemen und Anlagen das andere. Die Überprüfung der Standortsicherheit ist eine wesentliche Maßnahme, die ABP über seine digitalen Remote-Lösungen bietet. Das zentrale Hilfsmittel ist Augmented Reality: Damit können ABP-Experten sehen, was der Kunde sieht. Dieser nutzt eine AR-Brille, ein Tablet oder einfach ein Smartphone. Service-Techniker von ABP können mit ihrem Expertenwissen Prozesse digital begleiten oder anleiten. Kunden werden bei allen Vorgängen von einem ABP-Experten betreut und können so vom ABP-Know-how profitieren.



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Unterstützung ist möglich bei Handlungen, die zuvor aufwändige Vorbereitungen erfordert haben, von der Technikerauswahl bis zur Anreise. Das geht mit den ABP-Lösungen digital, sei es die visuelle Begutachtung des Tiegels bezüglich Auswaschungen und Rissen zum Beispiel, der Test des Not-Aus-Kreises mit allen Bestätigungsschaltern, oder auch die Überprüfung der Erdschlussmessungen. Und der ABP-Techniker hilft dann bei der Identifikation des richtigen Ersatzteils. Der ABP-Experte kann Mitarbeiter unterstützen, einfache Handgriffe vorzunehmen, die schon zu einer Lösung des Problems führen können. Und: Der ABP-Service ist extrem schnell verfügbar, da lange Wartezeiten auf einen Servicetermin oder eine Techniker-Verfügbarkeit kein Thema sind – extrem wichtig in der aktuellen Zeit, wo Anlagen schnell wieder in Betrieb gehen müssen. ABP bringt mehr Intelligenz in die Ofenanlagen – für eine größtmögliche Produktivität, maximale Verfügbarkeit und eine optimale Qualität auf Seiten der Kunden. Einfache, aber zuverlässige Maschinen und Anlagen wie der ABP Ecoline erlauben es auch Unternehmen aus Entwicklungsmärkten, auf die bewährte Technologie von ABP Induction zu setzen.