Demographic Change

Fachwissen und Erfahrungswissen für die nächste Generation sichern

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren zu einem erheblichen Rückgang des Fachkräfteangebots führen. Entsprechend hat die Fachkräftesicherung in den kommenden Jahren einen großen Stellenwert für die Sicherung des Geschäftsmodells in Unternehmen. Wir müssen außerdem damit leben, dass die Industrie nicht immer die attraktivsten und saubersten Arbeitsplätze bietet, und auch nicht immer die angenehmsten Arbeitszeiten. Dementsprechend ist für gewisse Tätigkeiten eine größere Fluktuation im Personalbestand erkennbar. Die große Frage dabei ist, wie Fachwissen erhalten werden kann. Es geht auch um Erfahrungswissen, dieses unbewusste Wissen, das sich über die Zeit gesammelt hat. Ein erfahrener Techniker spürt sozusagen durch sein Erfahrungswissen den Lösungsweg, derweil ein unerfahrener Kollege zunächst diverse Lösungswege durchdenken muss, um den passenden Schritt zu finden. Um das zu vereinfachen, werden wir intelligente Systeme benötigen, mit Wissensdatenbanken, vereinfachten Steuerungs- und besseren Trainingsmöglichkeiten, die dieses Wissen im Unternehmen halten oder immer wieder neu erzeugen. Auch hier spielt die Digitalisierung wieder eine entscheidende Rolle.

Demographic Change

ABP Induction bildet das über die ABP Virtual Academy ab, in der am virtuellen Zwilling trainiert werden kann. Die Plattform myABP ist ein wesentlicher Hebel und unterstützt bei der Skill-Verwaltung, in der alles digital hinterlegt ist. Mitarbeiter können Handgriffe immer wieder trainieren und auch solche Situationen durchspielen, die im täglichen Leben so gar nicht erlebbar wären. Das ist wie das Prinzip des Flugsimulators, mit dem sich gefährliche Situationen als Trockenübung durchspielen lassen. Und dasselbe gilt natürlich auch für metallurgische Anlagen. Hier können Gefahrensituationen wie ein Metalldurchbruch, ein Wasserdurchbruch oder eine Brückenbildung simuliert werden – das lässt sich in der Realität aufgrund des Gefahrenpotenzials nicht trainieren. Trainierende Mitarbeiter erleben virtuell diese Gefahrensituationen und merken auch, was passiert, wenn Fehler gemacht werden. Dieses emotionale Lernen kann man in der virtuellen Welt erzeugen.

Und dazu kommt: Mitarbeiter aus verschiedenen Teilen der Welt können gemeinsam in der virtuellen Lernumgebung trainieren und voneinander lernen. Sie sind vernetzt und lernen nach den gleichen Standards. Wissen kann in der weltweiten Organisation transferiert werden. Geringer qualifizierte Fachkräfte können trainiert werden oder unter Anleitung produktiv im Prozess eingesetzt werden. Einfache, aber zuverlässige Maschinen und Anlagen wie der ABP Ecoline erlauben es auch Unternehmen aus Entwicklungsmärkten, mit der bewährten Technologie von ABP Induction, Fachkräfte mit geringerem Qualifikationsniveau produktiv einzusetzen.



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